Isabel Simonel

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Isabel Simonel lebt und arbeitet als frei schaffende Künstlerin und Innendesignerin in Wien in ihrem Art House nahe der Lobau.

Geboren am 09.09.1966 in Hannover in Norddeutschland, entdeckte sie bereits als Jugendliche die Liebe zur Malerei. Hier erhielt sie über fünf Jahre Kunstunterricht von der akademischen Künstlerin Daggy von Heyn. Von ihr lernte sie die klassischen Mal- und Zeichentechniken sowie den experimentellen Umgang mit der Farbe kennen und anwenden.

Inspiriert durch die abstrakten Formen und Farben ihrer Umgebung, die sie oft aus anderen Perspektiven zu betrachten versuchte, entstanden Ende der 80er Jahre ihre ersten Werke. 

In den Jahren 1990 bis 1994 perfektionierte sie ihre künstlerische Ausbildung in der Acryl- und Aquarellmalerei und erlernte spezielle Spachtel- und Collagentechniken an der Kunstakademie sowie der Volkshochschule Hannover.

Es folgten diverse Studienreisen nach Frankreich und Spanien. Während eines längeren Auslandsaufenthaltes in der Türkei leitete Isabel Simonel ein Atelier an der Ägäis, in dem sie malte und Kunst unterrichtete. 

1995 zog Isabel Simonel nach Österreich und besuchte in den darauf folgenden Jahren weiter zahlreiche Kurse und Malstudien im In- und Ausland. Sie fand ihre malerische Passion in der Modernen Abstrakten Kunst. Durch vielzählige Einzelausstellungen und den Verkauf von Exponaten an Banken, Hotels sowie Verkaufshäuser und Private im In- und Ausland stieg und steigt ihr Bekanntheitsgrad stetig.

2003 machte Isabel darüberhinaus eine Ausbildung zur Immobilien Maklerin und arbeitete unter ihrem bürgerlichen Namen, Isabel Staber, bis 2019 neben der Malerei sehr erfolgreich in der Luxusimmobilien Branche in Wien sowie am Wörthersee. Sie etablierte sich in dieser Zeit ebenso als Innendesignerin für ihr Klientel und verkaufte ihre Kunst an diese sowie an diverse Bauherren ihrer Objekte.

2005 Bezug des ersten Ateliers in Klagenfurt am Kardinalplatz.

2007 lernte Isabel Simonel den österreichischen Maler Prof. Ernst Fuchs während seiner Ausgestaltung der “Ernst Fuchs Kapelle” in der Stadthauptpfarrkirche St. Egid in Klagenfurt kennen. Es folgten ausführliche Besuche dort in diesem mit zahlreichen Details in fantastischen Farben versehenen Gesamtkunstwerk. Simonel war durch diese modernen Werke mit üppiger Ornamentik und kräftigen Farben von Fuchs, die auf biblischen, mystischen oder astrologischen Motiven gründen sowie von seiner Persönlichkeit tief beeindruckt und hoch inspiriert.

In den kommenden Jahren fand Isabel Simonel ihren eigenen Stil und verwendete – auch geprägt durch die Arbeiten von Prof. Ernst Fuchs – bei ihren Bildern meist kräftige Farben. Sie bedient sich bis heute überwiegend Ausdrucksmitteln wie Dispersionen, Acryllacken sowie Strukturpaste und verwendet diese in vielen verschiedenen Schichten auf Leinen. Sie verarbeitet ihre Emotionen sowie die Schönheit der Natur in expressionistischen und sehr kraftvollen Bildern mit positiver Ausstrahlung, die ihre eigene Lebenseinstellung widerspiegeln. 

2012 Bezug des Ateliers in Wien nahe der Votivkirche.

Vom Gegenständlichen befreit und losgelöst von Figurativem entstehen Feuerwerke der inneren Bewusstseinsströme mit atmosphärischer Bildgewinnung. Mit spezieller Schichtenarchitektur und spontan-filigranen Malweisen,  mit raffinierten Farbeffekten und Lichtreflexen schafft Isabel Simonel einen äußerst inspirierenden Bildraum, reich an gedanklicher Fülle.

Ihre Bilder lassen dem Betrachter einen interessanten Spielraum zwischen der Verführung in eine andere, innere Welt, die sich durch das Hineinbegeben in diese reduzierte Bildsprache und das tiefe Eintauchen in die Farbtöne und Schichten eröffnet oder einer Reduktion auf eine optische, positive Bereicherung. In jedem Fall bleibt ein Klang zurück, mehr als eine bildliche Vorstellung.

In ihrer besonderen sensitiven, visuellen Wahrnehmung spürt sie die wundersame Veränderung der Optik von Landschaften, Formen, oft nur Nuancen, welche aufgrund verschiedener Lichteinflüsse sowie wechselnder Tages- sowie Jahreszeiten entstehen und empfindet eine dadurch immer neu entstehende Kraft für das Entstehen neuer Kunstwerke.

Im Jahr 2017 zieht Isabel ihren zweiten Vornamen Simone mit dem letzten Buchstaben ihres Mädchennamens Gunkel zusammen und nennt sich von nun an Isabel Simonel. Das angehängte L steht außerdem für einen Teil ihrer Motive: Leben, Landschaft, Licht, Liebe und Leichtigkeit.

2020 Bezug des Ateliers im eigenen Art House in Wien nahe der Lobau.